API Economy
API-Themen, die IT-Archtitekten, IT-Manager und CTOs interessieren

Ihr Weg in die API Economy - vom Trend zur Unternehmensstrategie

Viele unserer Kunden haben mit "API First" ihre Leitstrategie im Unternehmen angepasst. Der Aufbau von API Initiativen ist schon lange kein Trend mehr. Durch die Bereitstellung von Daten und Applikationen öffnen sich neue Geschäftsmodelle - aber auch verschieden komplexe Fragestellungen auf Entscheiderebene und in der IT.
Das Fundament für Ihre IT-Strategie

Mit Höchstgeschwindigkeit und Präzision zum API Anbieter

APIs spielen eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation. Lassen Sie Ihre Kunden teilhaben.

Warum soll­ten Sie sich ge­ra­de jetzt mit APIs be­schäf­ti­gen?

Application Programming Interfaces, kurz APIs, sind für viele Unternehmen ein wichtiger Teil ihrer zukünftigen strategischen Ausrichtung: „API First“. Durch die Bereitstellung von Daten und Applikationen öffnen sich neue Geschäftsmodelle. Reine Online-Unternehmen machen bereits heute einen Großteil ihres Umsatzes über APIs.

Ein starker Treiber für das Thema sind die aktuellen Trends der IT, wie etwa Microservices- und Cloud-native-Architekturen, DevOps (sowohl organisatorisch als auch technisch), Internet of Things, Mobile sowie die Nutzung von Cloud Services und Künstliche Intelligenz. Dabei spielen APIs eine zentrale Rolle.

Ihr Fundament für eine erfolgreiche IT-Strategie

Wie viele andere Unternehmen in Ihrer Branche sollten Sie sich nicht die Frage stellen ob sondern wie Sie Ihren Weg in die API Economy planen und umsetzen. Denn eine erfolgreiche Umsetzung der API Initiative fordert nicht nur Einblick und Verständnis für die einzelnen Bausteine und deren Bedeutung, sondern auch das Mindset für mögliche Veränderungen innerhalb Ihres Unternehmens.

Die Reise, auf die Sie sich begeben, bringt Sie und Ihr Unternehmen in neue Sphären. Jeder Schritt dabei sollte gut durchdacht sein. Schließlich wollen Sie, im Gegensatz zur Mondmission "Apollo 13" der NASA, Ihre Mission nicht auf Grund falscher Einschätzungen und mit viel zusätzlichem Aufwand abbrechen, sondern ein erfolgreiches API Ökosystem aufbauen. "Housten, wir haben KEIN Problem"!

Damit Sie diesen Funkspruch zu jeder Zeit abgeben können, haben wir Ihnen werthaltigen Content rund um das Thema API Economy bereitgestellt. Egal ob Sie aus dem IT-Management kommen oder als Enterprise / IT-Architekt aktiv sind und Ihre API Initiative vorantreiben - bei uns sind Sie richtig.

 

Für das IT-Management / CTOs

Herausforderungen bei der Umsetzung einer API InitiativeIn 90 Tagen zum API AnbieterMit API Lifecycle Management Kunden- und Partnerbeziehungen erfolgreich managenDas Geheimrezept beim API Design

 

 

Für Enterprise / IT-Architekten

Architekturratschlag als Reetungsanker in API Initiativen
Evolutionäre Architekturen statt unwartbare Monolithen
API News 2019 / 2020Warum Sie uns auf der API Conference 2019 treffen sollten

Herausforderungen bei der Umsetzung

API Initiativen starten in der Regel mit einem großen Fragezeichen. Man erinnert sich zu Beginn schnell an die Probleme im Rahmen von SOA Projekten. Seitdem haben sich IT-Organisationen aufgrund der Erkenntnisse aus dieser Zeit erheblich weiterentwickelt. Um mit einer API Initiative erfolgreich sein zu können, sind daher in der Regel Maßnahmen in vielen Disziplinen zielführend, um die Anzahl zukünftiger Stolpersteine und Risiken zu reduzieren.

Onboarding der Mitarbeiter

Ein wichtiger Bestandteil bei der Umsetzung Ihrer API Initiative ist das Onboarding der Mitarbeiter. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Architekten (APItekten), Entwickler und alle weiteren Stakeholder von Beginn an mit auf die Reise mitnehmen und ein einheitliches Mindset entwickeln. Es muss ein klares Bild vorhanden sein, wie beispielsweise eine stabile und sichere API entwickelt wird oder wie eine Dokumentation für die Nutzer der Schnittstelle auszusehen hat. Die Voraussetzung dafür ist eine saubere API Design Guideline.


API Lifecycle Management und Governance

Weitere wichtige Faktoren und Herausforderung zu gleich sind die Themen API Lifecycle Management und Governance. Fragestellungen wie "wer hat welche APIs in der Verantwortung", "wie werden die APIs verwaltet" und "wie sieht das API Lifecycle Management für die APIs aus" müssen Sie im schlaf beantworten können.

Werkzeuge und Prozesse

Gerade wenn es um API Lifecycle Management und Governance geht, spielen Werkzeuge eine große Rolle. Auch hierfür muss entsprechende Lösungen und Entscheidungen geben. Beispielsweise müssen nach Änderungen an einer API die Abonnenten informiert und der Lebenszyklus von verschiedenen Versionen einer API entsprechend verwaltet werden. Das können einzelne Werkzeuge für bestimmte Themengebiete sein, oder eine komplette API Management Lösung.

Für die User Experience der API Nutzer sicherlich entscheidend ist die Frage: kann ich als API Anbieter mehrere technische Dienste in wertschöpfende Prozesse zusammelegen, so dass ich nach außen nur eine API anbiete statt mehrere verschiedene? Das steigert in diesem Beispiel nicht nur die UX, sondern reduziert gleichermaßen den Aufwand für API Lifecycle Management und Governance.

Austausch mit Experten

Wie Sie sehen gibt es bei der Umsetzung einer API Initiative viele Herausforderungen und Unklarheiten. Sinnvoll ist es, sich mit Gleichgesinnten aus anderen Unternehmen über Erfahrungen und Best Practices auszutauschen. Beispielsweise auf der API Conference im Oktober 2019 in Berlin. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

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In 90 Tagen zum API Anbieter

In nur 3 Monaten zum API Anbieter - klingt unrealistisch? Wir sagen nein. Mit dem richtigen Fahrplan gelingt eine Umsetzung in Höchstgeschwindigkeit und Präzision.

Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die HUK-COBURG. In kürzester Zeit gelang es dem Versicherungsanbieter, den Sprung in die API Economy erfolgreich zu meistern. So berichtet Stefan Peter, Leiter Anwendungsarchitektur bei der HUK-COBURG: "Durch die Unterstützung unseres langjährigen Dienstleisters ARS gelang uns im Rahmen einer zeitkritischen Initiative der Sprung in die API Economy. Die gemeinsame Maßnahmen reichen von der Konzeptebene (API Design Guideline), Unterstützung bei der Auswahl und Implementierung einer API Management-Lösung, bis zur tatsächlichen Beratung in laufenden Projekten (API Entwicklung und Test)."

In-90-Tagen-zum-API-Anbieter

Onboarding aller Beteiligter als essentieller Bestandteil

Das Onboarding aller Beteiligten, wie interne Mitarbeiter oder auch Dienstleister, ist ein sehr wichtiger Schritt auf Ihrer Reise ins API Ökosystem. Wenn alle beteiligten Parteien nicht mit dem gleichen Mindset und Qualitätsverständnis arbeiten, hat dies negative Auswirkungen auf den Erfolg Ihrer API Initiative. Hierfür bedarf es einiger Maßnahmen in der Vorbereitung Ihres Projekts. Dazu gehört die Aufbereitung zielgruppengerechter Guidelines (API Design Guideline) sowie die Auswahl und Bereitstellung von geeigneten Plattformen und Werkzeugen.

Sobald diese Basis gebildet wurde, sind Maßnahmen sinnvoll, die sowohl der Skalierung des Qualitätsverständnisses in die Organisation, als auch der Steigerung der Akzeptanz für diese neuen Rahmenbedingung dienen. Dies kann gleichzeitig über die die Bildung von Communities und die Vermarktung der Konzepte in zielgruppengerechten Schulungen (Beispiele aus unserem Portfolio: "Interdisziplinäres API Design", "API Entwicklung mit cloud-native Technologien") erfolgen.

Der Benefit dieser Maßnahmen zeigt sich unserer Erfahrung nach darin, dass die Akzeptanz der Produkt-Teams für die Qualitätserwartung höher ist, das Wissen wie ein Lauffeuer in die Organisation skaliert, damit deutlich weniger technische Hypotheken in Entwicklungsprojekten entstehen und die Beziehung zwischen API Anbieter und API Konsument wesentlich reibungsfreier abläuft (z.B. durch Vermeidung von Breaking Changes, Migrationszeiträumen, Parallelbetrieb usw.).

Ein erfolgreicher Ansatz

Mit unserem Ansatz haben wir schon vielen Unternehmen geholfen, ihre API Initiativen erfolgreich umzusetzen. Im letzten Jahr standen wir beispielsweise mit unserem Kunden Nürnberger Versicherung auf der Bühne der API Conference 2018 in Berlin, um das gemeinsame Projekt und die Erfahrungen daraus mit anderen Wissensträgern zu teilen.

Übrigens: in diesem Jahr halten wir gemeinsam mit Stefan Peter von der HUK-COBURG einen Vortrag auf der API Conference 2019, ebenfalls in Berlin. Vereinbaren Sie doch einen Termin mit unseren Experten, um gemeinsam über Herausforderungen, Lessons Learned und Best Practices zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

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Kunden-/Partnerbeziehungen managen

Die Themen API Lifecycle Management und Governance spielen im Rahmen Ihrer API Initiative eine wichtige Rolle. Beide gelten als Königsdisziplin. Aber warum ist das so? 

API Lifecycle Management

Das Lifecycle Management einer API beschreibt genau das, was im Namen steckt. Nämlich die Verwaltung des kompletten Lebenszyklus Ihrer APIs, vom Design bis zum Rollout, von der Veröffentlichung bis zur Einstellung der API. Genauer betrachtet gibt es zwei Lebenszyklen: intern, dem der ganze Prozess der Entwicklung der API zugeördnet ist, und extern, der die Interaktion mit Partner/Konsumenten der API beinhaltet.

Eine API ist eine verbindliche Zusage, wie zwei Partner ihre Beziehung leben (bzw. technisch ihre Daten austauschen).
Mit API Lifecycle Management ist hingegen die Steuerung der API-basierten Beziehung zwischen Anbieter und Konsument gemeint. Diese Beziehung beginnt i.d.R nachdem ein Service von einem Entwicklungsteam fertiggestellt/implementiert wurde. Das Management der Beziehung sollte möglichst automatisiert und über Self-Services für API Konsumenten erfolgen.

Der API Lifecycle beginnt mit der Erzeugung und Veröffentlichung (bzw. sogar Vermarktung), bedarf aber auch Strategien bzgl. Abkündigung (Deprecation) und Abschaltung (Retirement/Sunsetting).
Die Implementierung des Services kann sich - bei erfolgreicher Herangehensweise - agil und evolutionär über viele Sprints und Entwicklungszyklen weiterentwickeln, ohne dass im API Lifecycle - und damit in der Beziehung zum Konsumenten - Änderungen ergeben. Wichtig ist hierfür die Anwendung von Design-Strategien zur Vermeidung von Breaking-Changes.

Governance

Governance ist viel mehr als das Management des API Lifecylces. Governance spielt auch dann eine wichtige Rolle, wenn es um die Steuerung von Zugriffsmöglichkeiten, API Konsumenten, Produkplänen, Security-Vorgaben, Policies, etc. geht. Genauso gehören die Themen Analytics und Überwachung von API KPIs dazu.

Bzgl. Governance ist in agilen Organisationsstrukturen die "Möglichkeit zentral eingreifen zu können" wichtiger, als es tatsächlich zu tun. In autonomen Teams und dezentrale Organisationsstrukturen gibt es die Erwartungshaltung, diese Governance-Aufgaben im Team zu lösen, während zentrale Strukturen (wie z.B. System- und Enterprise-Architekten) häufig eine globale Sichtweise und Steuerungsmöglichkeit auf alle APIs benötigen.

Die Königsdisziplin

Sie sollten sich immer die Frage stellen, wie wichtig Ihnen die Partnerschaft mit den API Konsumenten ist und wie diese von den oben beschrieben Faktoren abhängt. Wie groß ist die organisatorische Distanz bzw. Beziehung (direkt vs. indirekt) zu meinen API Konsumenten? Wird die API nur von internen Teams genutzt? Dann ist Governance und Lifecycle Management leichter umzusetzen. Sind diese aber mir unbekannte Nutzer, dann hängt vieles von der sauberen Umsetzung Ihrer Strategie ab.

 

ARS auf der API Conference 2019

Das Geheimrezept beim API Design

Beim API Design gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte, die Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen sollten.

Ein häufiges Antipattern ist demnach eine API aus reinem IT-Blickwinkel zu designen, d.h. vorhandene technisch-geprägte Strukturen werden ohne fachliche Bewertung direkt als API exponiert. Das hat zur Folge, dass die Einarbeitung für externe Partner sehr hoch sein kann und damit der Kommunikationsbedarf in der Beziehung API Provider und API Consumer massiv steigt. Selfservice-Strategien schlagen mit dieser Herangehensweise häufig fehl.

Eine Alternative ist das fachlich getriebene API Design. Dabei setzt sich ein interdisziplinäres Team aus IT und Fachexperten zusammen und entwirft eine API mit Fokus auf der User Experience der API Kunden. Ein API Design, das intuitiv verständlich ist und ausreichend umfangreich in der Sprache der Fachdomäne dokumentiert wurde, um unnötige Einstiegshürden zu verringern.

Bessere User Experience für Ihre API Konsumenten

Fachlich getriebenes API Design macht das Leben einfacher und reduziert Risiken (z.B. häufige "Breaking Changes", parallel betriebene API Versionen oder häufige Rückfragen der API Konsumenten). Das Team aus technischem Experten und fachlichem Experten (z.B. Product-Owner, Partnermanager) erstellt gemeinsam ein Design. Die Notwendigkeit dieses Zusammenspiels wird häufig zu spät erkannt und nebenbei das Potenzial der Identifikation neuer API-basierter Wertschöpfungsketten nicht ausgeschöpft.

Zudem entsteht aus dem Teamwork eine API Dokumentation, die sowohl die technischen als auch fachlichen Anforderungen abdeckt. Ein wichtiges Asset auf Ihrem Weg in die API Economy.

Fachlich gebtriebens API Design noch nicht die Regel

Leider ist es in vielen Unternehmen noch nicht üblich, diesen Ansatz zu fahren. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich dazu detailliert Gedanken zu machen und schon bei Beginn des Sprints fachliches Know-how ins Team zu integrieren und interdisziplinär am API Design zu arbeiten.

API Design ist auch ein Kernthema der diesjährigen API Conference 2019 in Berlin. Schauen Sie doch an unserem Stand vorbei, wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Ihnen.

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Architekturratschlag als Rettungsanker

Um effiziente Architekturen für APIs und Cloud-native Applikationen zu entwickeln, müssen Sie in erster Linie ein Verständnis für die modernen Standards mitbringen und ein einheitliches Mindset aller am Projekt beteiligten Stakeholdern schaffen. Das klappt natürlich nicht immer zu 100%.

Ein hervorragender Rettungsanker für solche Situationen sind Guidelines und Entwicklungsleitfäden. Diese helfen Ihnen, Vorgaben für Ihre Entwickler bereitzustellen, um technische Hypotheken zu vermeiden. Schließlich sollen keine Hacks gebaut werden, die die Kosten für die Software früher oder später immer weiter in die Höhe treiben.

Wichtig dabei ist, dass Sie an den gesunden Menschenverstand appelieren und mit Ihren Guidelines keine zu engen Strukturen aufbauen. Guidelines werden historisch meist als Abnahmewerk gesehen. Sie sollen aber viel mehr eine Unterstützung für Ihre Entwickler darstellen, so wie es beispielsweise das Tauchseil für einen Taucher darstellt. Eine Orientierung, um den richtigen Weg zu finden und diesen bis zum Ende geradlinig weiterzuverfolgen. Gerade in modernen Unternehmen sind die Teams meist autark. Konkrete Vorgaben funktionieren hier nicht, Guidelines aber umso mehr.

Wenn die API Design Guideline zum Erfolgsgarant wird

Die HUK-COBURG beispielsweise hat in kürzester Zeit den Sprung in die API Economy geschafft. Eines der wichtigen Elemente für den Erfolg: eine API Design Guideline, an die sich alle Beteiligten halten.

Wenn Sie sich derzeit mit dieser Thematik auseinandersetzen, dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch der API Conference im Oktober 2019 in Berlin. Dort halten wir gemeinsam mit der HUK-COBURG einen Vortrag zu Lessons Learned und Best Practices im Kontext API Economy und Cloud. Vereinbaren Sie am besten einen Termin mit uns an unserem Stand. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

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Evolutionäre Architekturen vs Monolithen

In den meisten Unternehmen sind über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg komplexe, monolithische Applikationen entstanden. Betrachtet man die Herausforderungen der Digitalisierung, wird schnell klar, dass monolithische Softwarearchitekturen in der Regel nicht sonderlich gut geeignet sind. Time-to-Market, hohe Skalierung, kurze Release-Zyklen, Automatisierung, DevOps-Prozesse,… die Liste ist lang und die Anforderungen hoch.

Evolutionäre Architekturen sind jetzt immer erste Wahl - oder doch nicht?

Eine Vielzahl an Microservices erfordert einen hohen Grad an Automatisierung und eine entsprechende Infrastruktur sowie sinnvolle Testumgebungen. Schnittstellen müssen bedacht werden, ebenso das Handling neuer Versionen und deren Kompatibilität. Ein Unternehmen sollte also bereits eine DevOps-Kultur leben, um diese Faktoren berücksichtigen zu können. Entwicklung und Betrieb müssen hier viel stärker als sonst zusammenarbeiten. Dass Microservices in verschiedenen Programmiersprachen entwickelt werden können, bedeutet einerseits hohe Flexibilität, muss andererseits aber auch bei der Zusammenstellung der Teams und der Infrastruktur bedacht werden. Deshalb eigenen sich für viele Projekte klassische Monolithen sogar besser, da die Verwaltung nicht so komplex ist.

Beides ist möglich und sinnvoll

Bei der Entscheidung Evolutionäre Architektur vs Monolith gibt es nicht nur schwarz oder weiß. Je nach Größe der Applikation kann es sinnvoll sein, diese komplett neu zu entwickeln oder Stück für Stück zu transformieren. D.h. nur die Teile neu zu bauen, die den Anforderungen der evolutionären Architekturen entsprechen sollen, z.B. um schnellere Releasezyklen zu ermöglichen oder flexibel zu skalieren.

Unter Beachtung ihrer nicht-funktionalen Anforderungen helfen wir Ihnen ihr Investment in Ihre Kernapplikationen mit Modernisierungsmaßnahmen zu schützen. Und dem progressiven Architekturverschleiß in Monolithen vorzubeugen. Dazu gehört die Architekturmodernisierung (Cloud-readiness) genauso wie die Verwendung zeitgemäßer Kommunikationsmittel (REST APIs und Streaming/Messaging z.B. mit Kafka).

Sinnvoll bei der Entscheidung ist sicherlich ein Blick von außen. Und der Austausch mit anderen Softwarearchitekten, die sich gerade mit dieser Fragestellung auseinandersetzen. Als hervorragende Plattform dafür empfehlen wir die API Conference im Oktober 2019 in Berlin.

 

ARS auf der API Conference 2019

API-Land schon abgebrannt?

Nur die wenigsten Unternehmen stehen noch ganz am Anfang ihrer Reise in die API Economy. Das Thema beschäftigt uns alle schon seit vielen Jahren. Gibt es überhaupt noch neue Ansätze, oder sind APIs nur noch Commodity?

Ein Blick in die Community und der Austausch mit unseren Kunden zeigt uns, dass es auch für 2019/2020 spannende neue Themen gibt. Zwei davon beleuchten wir etwas näher.

Plattformökonomie wird weiter wachsen

Grundsätzlich lässt sich erkennen, dass auch in 2019/2020 die Geschäftsmodelle und somit die Plattformökonomie weiter wachsen werden. In vielen Branchen sind sie gesetzt (Versicherungsbranche, check24) oder sogar vorgegeben (Banken, PSD2). Fahrzeughersteller wie Tesla generieren neben ihrem Produkt "Auto" zusätzliche Geschäftschancen im Bereich der Services. Was ein Tesla am Ende für Services bietet, hängt davon ab, welche Features der Nutzer abonniert. Haben Sie sich schon Gedanken über Ihre neuen Geschäftschancen gemacht?

Service Mesh

Die Verwaltung von Microservices wird mit wachsender Anzahl immer komplexer. Abhilfe schafft hier ein Service Mesh, wie beispielsweise das offene und plattformunabhängige Istio. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Management einer vernetzten Umgebung (non-Cloud, Cloud oder beides)
  • Zentrale Sicherheitsmaßnahmen für die Kommunikation der Services
  • Stabilitätsmaßnahmen und bewusster Umgang mit Ausfallszenarien (Resilience Patterns)
  • Abbildung von komplexen Routingszenarien
  • Traceability und Monitoring in Serviceketten

Haben Sie sich schon mit der Einführung eines Service Mesh beschäftigt?

GraphQL vs REST

In einer REST Schnittstelle gibt der API Anbieter genau vor, welche Informationen in welcher Bündelung der API Nutzer abrufen kann. Der Nutzer kann also nicht entscheiden, welche Teile dieser Daten er benötigt, sondern muss immer das ganze Set abrufen.

Arbeitet der API Anbieter mit GraphQL, können die Nutzer selbst entscheiden, welche Teile der Daten sie benötigen, können Untermengen definieren, etc. Das erhöht zwar den Aufwand für den API Anbieter, liefertn den API Nutzern allerdings eine deutlich höhere User Experience.

AsyncAPI Initiative

Bisher verläuft die Kommunikation zwischen API Anbieter und API Nutzer synchron. Der Nutzer stellt seinen Request an das Rechenzentrum und bekommt umgehend die entsprechende Response. Der API Aufruf ist beendet. Die synchrone Verarbeitung von API Aufrufen kann für Unternehmen zur Herausforderung werden. Beispielsweise können durch unvorhergesehen Auslöser Lastspitzen entstehen, die das Rechenzentrum überlastet und zu Ausfällen führt.

Wie wir es von anderen asynchronen Messaging Systemen kennen, landet ein API Aufruf erst einmal in einer Queue und wird dann verarbeitet. Sie als API Anbieter können dann selbst entscheiden, wann die Response erfolgt. AsyncAPI wird sich in den nächsten Jahren immer weiter etablieren.

Austausch mit Experten

Ein hervorragender Ort zum Austausch mit Ihren Kollegen aus der Branche oder über den Tellerrand hinaus bietet Ihnen die API Conference 2019 in Berlin. Informieren Sie sich über die neusten Trends im Bereich API Economy, werfen Sie einen Blick in Richtung zukünftiger Themen wie Cloud-native Architekturen und nutzen Sie die Chance zum Networking. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

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Treffen Sie uns auf der API Conference

Vom 14. bis 16 Oktober 2019 findet in Berlin die alljährliche API Conference statt. Seit vielen Jahren unterstützen wir die Plattform zum Austausch unter API Experten als Sponsoren und Wissensträger. Auch in diesem Jahr sind wir wieder mit einem Demopunkt sowie zwei innovativen Fachvorträgen vor Ort.

Nutzen Sie die Chance und vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Experten. Wir unterstützen Sie bei Ihren Fragestellungen rund um Ihre API Initiative.

Dazu gehört:

  • API Design Guideline in Rekordgeschwindigkeit
  • Auswahl API Management Werkzeuge
  • Beratung zu API Lifecycle Management als Disziplin (und Umsetzung der Prozesse mit Hilfe von API Mgmt. Werkzeugen)
  • Beratung bzgl. API Design (Reviews & Coaching) und Durchführung interdisziplinärer API Design Workshops
  • Transformationsmaßnahmen wie z.B. Entwicklerschulungen, Management-Schulung, Community-Gründung
  • Architekturberatung (API, Cloud-native) und -modernisierung (Microservices, Cloud-Migration)
  • Strategieberatung auf C-Level über unser Partnernetzwerk

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

ARS auf der API Conference 2019

 

Durch die Unterstützung unseres langjährigen Dienstleisters ARS gelang uns im Rahmen einer zeitkritischen Initiative der Sprung in die API Economy. Die gemeinsame Maßnahmen reichen von der Konzeptebene (API Design Guideline), Unterstützung bei der Auswahl und Implementierung einer API Management-Lösung, bis zur tatsächlichen Beratung in laufenden Projekten (API Entwicklung und Test).
– Stefan Peter, Leiter Anwendungsarchitektur bei der HUK-COBURG
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